Beispiel Expose Dissertations

26. Juli 2017 | by Team Thesius

Learn from the best

Wie bereits in unserem ausführlichen Blog-Post zum Exposé erklärt, ist es gelegentlich üblich, dass Dozenten oder Betreuer von den Betreuten in spe die Darstellung der Arbeit in Form eines Exposés verlangen. Hier bekommst Du noch weitere Informationen und vor allem ein paar gute Beispiele. Fake it til you make it? Oder besser: Von den Besten lernen.

 

Warum ein Exposé für die Bachelorarbeit?

Eine solche Übersicht ist wichtig, weil Du damit dem Dozenten übersichtlich, klar und verständlich zeigst, was Du vor hast. Betreuer sehen so sofort, ob das Thema etwas taugt und ob die Gliederung der Bachelorarbeit und Deine Herangehensweise sinnvoll sind. Außerdem zeigt es, wie Du die Inhalte der BA gliederst und nicht zuletzt wie Du schreibst.

 

Warum ist ein Überblick auch für Deine Abschlussarbeit gut?

Sei ehrlich: Du findest, dass das völlig umsonst und sinnlos investierte Zeit ist? Du könntest auch genauso gut schon mit der Bachelorarbeit anfangen? Ja, das könntest Du. Aber kennst Du folgenden Spruch: „Wer den Hafen nicht kennt, für den weht kein Wind günstig“? Wenn Du weißt, worum es genau gehen soll, schreibst Du nicht zu viel. Und wenn Du nicht zu viel schreibst, dann hast Du mehr Zeit für den Rest. Du hilfst also auf jeden Fall auch Dir selbst.

 

10 Beispiele für ein Exposé für die Bachelorarbeit und Abschlussarbeit

Das perfekte Beispiel gibt es nicht. Jede Bachelorarbeit ist anders und jeder Betreuer hat andere Vorstellungen. Außerdem trifft natürlich keines das genaue Thema Deiner Abschlussarbeit. Aber ein grob vergleichbarer Aufbau, ein paar gängige Formulierungen und eine verständliche Struktur teilen viele Exposés. Folgende Beispiele können Dir beim Verfassen helfen:

  1. Beispiel für ein Exposé in Bibliothekswissenschaft: hier
  2. Beispiel für ein Exposé für eine Abschlussarbeit in BWL (Integrated Natural Resource Management): hier
  3. Beispiel für ein Exposé Bachelorarbeit im Fach BWL (Marketing): hier
  4. Beispiel für ein Exposé in Politologie: hier
  5. Beispiel für ein Exposé einer Bachelorarbeit in Geographie: hier
  6. Beispiel für ein Exposé für eine Bachelorarbeit im Fach Geographie: hier
  7. Beispiel für ein Exposé für eine Abschlussarbeit in Politologie: hier
  8. Beispiel für ein Exposé für die Bachelorarbeit in Pädagogik / Sport: hier
  9. Beispiel für ein Exposé einer Bachelorarbeit in Informatik: hier
  10. Beispiel für ein Exposé für die Bachelorarbeit im Fach Informatik: hier

 

Übrigens: Hier lohnt sich auch ein Blick über den Tellerrand in andere Fachgebiete. Wir hoffen, Dir mit unserer Auswahl mehr Klarheit geschaffen zu haben.

 

Worauf wartest Du?

Wage den ersten Schritt! Wenn Du jetzt loslegen möchtest, bekommst Du hier weitere Informationen zu diesem Thema. Noch mehr Wissenswertes zum wissenschaftlichen Arbeiten und zum studentischen Leben findest Du in unserem Blog.

Du musst für Deine Bachelorarbeit eine Umfrage erstellen? Hier geht es zu den Umfragen. Mit den Thesius Surveys kannst Du Dir spielend leicht und völlig kostenlos genügend Teilnehmer ins Boot holen. Interessiert? Lies dazu auch die Survey-FAQs.

Du hast noch mehr Fragen rund um Studium und Abschlussarbeit? Dann schau doch mal in unserem  Forum vorbei oder kontaktiere uns. Die Thesius-Community hat auf (fast) alle Fragen eine Antwort.

 

Das Team Thesius wünscht Dir viel Erfolg bei Deiner Bachelorarbeit!

 

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Um sich zur Promotion anzumelden, sich bei jemandem vorzustellen oder einen Antrag für eine Finanzierung zu stellen, benötigen Sie eine Darstellung des zu bearbeitenden Projektes.

Das wichtigste ist: Fassen Sie sich kurz. Dafür gibt es natürlich keine allgemeingültige Regel. Die DFG sagt z.B. in ihrem Leitfaden für Sachbeihilfen, dass ein Antrag nicht länger als 20 Seiten sein soll, wobei der Arbeitsplan mindestens die Hälfte des Antrags umfassen soll.

Bei einem Antrag für ein Graduiertenstipendium gilt die Regel, dass zwei Seiten vielleicht etwas knapp sind, um Gutachter/innen zu überzeugen, für zwei Jahre ein Stipendium zu bewilligen. Aber wer es auf zehn Seiten nicht geschafft hat, deutlich zu machen, was er oder sie will, wird es vermutlich auch auf den folgenden zwanzig nicht schaffen! Auch in diesem Fall gilt: das Spannende sind nicht nur die Ideen, die Sie zum Stand der Forschung entwickelt haben, sondern Ihre Fähigkeit, daraus realisierbare und zeitlich begrenzte Arbeitsschritte zu machen. Achten Sie daher auf die o.a. Faustregel, dass der Arbeitsplan die Hälfte des eigenen Antrags umfassen soll.

Wenn Sie berücksichtigen, dass Gutachterinnen und Gutachter nur begrenzt Zeit haben, gilt es kurz und auch prägnant zu sein. Das fängt mit dem Titel an und hört bei der Zusammenfassung nicht auf. Beim Titel ist Prägnanz allerdings besonders gefragt, denn damit öffnen Sie Augen, Verstand und Gefühl derjenigen, die Sie von Ihrem Vorhaben überzeugen wollen. Der Titel "Kleine Abhandlung über Promotionen im Allgemeinen und Besonderen unter besonderer Berücksichtigung des Umfeldes ihrer Entstehung, ihrer Finanzierung und des daraus resultierenden Zeitrahmens" als Titel dieser Broschüre würde Sie wahrscheinlich auch nicht motivieren, weiter zu lesen. Mit dem Titel haben Sie den ersten eyecatcher Ihres Exposés, mit der Zusammenfassung den zweiten, entscheidenden. Hier müssen Sie schlagwortartig deutlich machen, was an Ihrer geplanten Arbeit neu, originell und spannend ist.

Um es einmal zu pointieren: Nicht, dass Sie ein Feuchtbiotop untersuchen wollen, sondern warum vor Ihnen noch niemand dies unter dieser Fragestellung, die etwas völlig neues erwarten lässt, getan hat, ist wichtig. Nicht, dass Sie das Werk Becketts unter dem Gesichtspunkt der Altersforschung betrachten, sondern dass Sie damit die bisherige Interpretation Becketts umwerfen werden, ist interessant!

Ihr Exposé sollte in der Regel folgende Struktur aufweisen:

Dieser muss nicht in epischer Breite erläutert werden, sondern es muss eine gezielte und straffe Darstellung erfolgen, die deutlich macht, warum sich hieraus das Ziel der eigenen Arbeit ergibt. Dies gilt vor allem für die Literaturangaben, die sich auf die wichtigen und wesentlichen Arbeiten beschränken sollten.

Beschränken Sie Ihr Vorhaben konsequent auf das Interessanteste und Notwendigste. Sie arbeiten "nur" an einem Promotionsvorhaben. Es handelt sich dabei um eine zeitlich befristete Qualifikationsphase.

  • Mittel und Methoden, um das Ziel zu erreichen

Ihre Ideen haben Sie mit dem Ziel Ihrer Arbeit dargestellt. Jetzt müssen Sie zeigen, dass Sie Ihre Ideen auch umsetzen können. Welche (Teil-) Fragen wollen Sie in welchen Zeitabfolgen mit welchen Mitteln und Methoden bearbeiten? Sie sollten nicht nur beschreiben, "was" Sie machen wollen, sondern "wie" Sie es machen und "warum" Sie es machen wollen.

  • Arbeitsplan, Zeitplan, Finanzplan

Folgen Arbeits-, Zeit- und Finanzplan den von Ihnen entwickelten inhaltlichen und methodischen Vorstellungen?

Ist Ihr Zeitplan vielleicht nur ein Trick, um die Bedingungen eines Förderers zu erfüllen, so kann das schief gehen.

Gehen Sie davon aus, dass in den Entscheidungsgremien nicht nur fachlich qualifizierte, sondern auch methodisch geschulte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sitzen, die durchaus in der Lage sind, die Kongruenz zwischen Ihren inhaltlichen Zielen und den dafür notwendigen Mitteln und Zeiten abschätzen können.

Selbst wenn Sie sich auf ein zweijähriges Stipendium bewerben, schreiben Sie im Antrag besser: "Der Zeitplan umfasst drei Jahre." und ergänzen dann, wie Sie sich die Finanzierung des letzten Jahres vorstellen. So können Sie z.B. folgendes ausführen: " Auf der Grundlage der bis dahin vorliegenden Ergebnisse kann bei der DFG ein Sachbeihilfeantrag gestellt werden." Das ist ehrlich und setzt Sie (und Ihre Betreuerin oder Ihren Betreuer) rechtzeitig in einen vernünftigen Zugzwang, die Abschlussfinanzierung Ihres Promotionsvorhabens zu sichern.

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